Spannendes Derby ohne Sieger

Vergangenen Samstag trafen die Wasserballer des VfB Friedberg zuhause auf den EFSC Frankfurt. Vor diesem traditionsreichen Duell war bereits klar, dass es zu keinem Torspektakel kommen würde, da beide Mannschaften bisher wenig Tore zugelassen hatten.

Der VfB erwischte einen guten Start und konnte im ersten Viertel aus einer starken Verteidigung heraus drei Treffer erzielen, während es den Gästen nur durch eine Überzahlsituation gelang die Verteidigung zu überwinden.

Überzahlen sollten auch weiterhin das Spiel bestimmen. Frankfurt gelang es im zweiten Viertel zwei Tore auf diese Weise zu erzielen und zusätzlich ihren Topscorer Krajcovic mehr ins Spiel einzubringen, der mit insgesamt vier Treffer auch erfolgreichster Schütze der Partie war. Zur Halbzeit stand es so 3:5 aus Friedberger Sicht.

Das wollten sich die Kreisstädter aber nicht gefallen lassen und legten besonders in der Verteidigung noch eine Schippe drauf. So gelang es den Frankfurtern im dritten und vierten Spielabschnitt nicht auch nur eine ihrer sechs Überzahlsituationen in Tore umzumünzen. Umgekehrt lief die Offensive nun wieder gut. Nachdem man noch in der ersten Minute der zweiten Hälfte das 3:6 hinnehmen musste folgten Tore von Duch und Hondrich, bevor Dennis Scholl mit einem Strafwurftreffer den Ausgleich erzielte. Doch durch einen Distanztreffer ihres Spielmachers Krajcovic schafften es die Gäste erneut in Führung zu gehen. Der Ausgleich nur zwei Minuten vor dem Schlusspfiff ließ die letzten Minuten noch einmal spannend werden. Mit noch 20 Sekunden auf der Uhr nahm Trainer Reimann seine letzte verbliebene Auszeit, kurz nachdem erneut eine Überzahlsituation Frankfurts torlos abgewehrt wurde. Doch auch Friedberg brachte ihre letzte Chance nicht mehr im Kasten der Gegner unter. So hieß es am Ende Unentschieden nach einem spannenden Derby im Usa-Wellenbad.

Trainer Reimann nach dem Spiel: ?Das Spiel haben wir leider im zweiten Viertel kurzzeitig aus der Hand gegeben und mit uns zu viel machen lassen. Wir müssen lernen und einen ruhigen Kopf zu bewahren wenn wir in Führung gehen. Aber bis auf das zweite viertel war das von uns eine sehr gute Leistung. Gerade in der Verteidigung haben wir wenig zugelassen und Frankfurt kaum Chancen gegeben. Wenn wir es schaffen ihren Topscorer noch besser rauszunehmen, dann gewinnen wir das Derby auch. Aber wir nehmen aus diesem Spiel einen hochverdienten Punkt mit und fokussieren uns auf das nächste Heimspiel.?

Artikel vom Sonntag, 10. Februar 2019 - Author: Nils Peil








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