Knappe Niederlage gegen Bundesliga Absteiger Fulda

Im letzten Spiel der Saison unterlag der VfB Friedberg trotz guter Leistung den SC Wasserfreunde Fulda knapp mit 6:7 (2:1, 3:2, 0:2, 1:2). Der Zweitligist beendet damit die Saison auf Platz 10 im Zwölferfeld.

Zum Abschluss konnte der VfB nochmal einen Zuschauerrekord vermelden. Und die Fans auf der gut gefüllten Tribüne im Usa Wellenbad wurden zunächst nicht enttäuscht. Nach Toren von Schäfer und Scerbinin lag der Gastgeber gegen den favorisierten Bundesliagabsteiger aus Fulda in der 4. Spielminute mit 2:0 in Front und hielt den Vorsprung bis zur Halbzeit (5:3). Insbesondere die bekannte starke Verteidigung machte es den Gästen aus der Domstadt schwer. Der VfB-Abwehr um Torhüter Nils Peil ist gemessen an den Gegentoren die fünftstärkste Mannschaft in der Liga, nur in der Offensive fehlt es wie an diesem Tag an der Zielgenauigkeit. So legte der VfB im dritten Viertel trotz guten Chancen nicht nach. Die Zuschauer bekamen nun auch ein kampfbetontes Spiel mit hitzigen Zweikämpfen zu sehen. Patrice Hütt wurde vorsätzlich der Tiefschutz aus der Hose gerissen, Kapitän Johannes Schäfer konnte nach dem Spiel tiefe Kratzwunden und sogar Blutergüsse vorzeigen. Schäfer: "Das hatte mit Wasserball nicht mehr viel zutun. Ich wurde wiederholt unfair angegangen". Dank ihres Torjägers David Horvath (5 Tore) drehte Fulda das Spiel und ging 3 Minuten vor Schluss mit 7:5 in Führung. Der zweite Treffer von Tobias Hahn 20 Sekunden vor dem Abpfiff war nur noch Ergebniskosmetik. Erneut stand der VfB trotz guter Leistung und knapper Niederlage mit leeren Händen dar. Doch gerade aus diesem Manko zieht der VfB Mut für die kommende Saison. In den letzten Wochen verlangte man insbesondere den favorisierten Topmannschaften der Liga alles ab. Und das vor 3 Wochen beim heimstarken drittplazierten Leimen von der Fachwelt so nicht erwartete Unentschieden sicherte sogar vorzeitig den Klassenerhalt. Nach den letzten Auswärtspartien betreute Ilja Shkolnikov den VfB erstmals auch in einem Heimspiel von der Bank aus. Der Sportlehrer wird nächste Saison zusammen mit Spielertrainer Stephan Schmidt ein Trainerduo bilden und neue Konzepte entwickeln. Schmidt zieht sein Fazit: " Mit der Platzierung liegen wir hinter unseren Erwartungen. Aber insbesondere die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir wieder zuversichtlich nach vorne schauen können und eigentlich höher anzusiedeln sind"

VfB: Peil (TW), Garcia, Habrich, Hahn(2), Hütt, Klein, Oberwallner, Scerbinin(1), Schäfer(1), Schmidt(1), Scholl, Vetter(1), Zinnel
Artikel vom Montag, 19. Juni 2017 - Author: Nils Peil










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