Zwei Spiele, zwei Punkte

So lautet die Bilanz der Wasserballer des VfB Friedberg am vergangenen Wochenende. Ein Sieg in Nürnberg und eine Niederlage in München sind das Ergebnis.

Zunächst ging es am Samstag nach Nürnberg zum ersten Freibadspiel für Friedberg in dieser Saison. Die Devise lautete klar Sieg. Und so starteten die Wasserballer des VfB auch in die Partie. Doch nach langer Fahrt und im ungewohnt kalten Freibadwasser fehlte doch zunächst noch die nötige Konsequenz im Abschluss vor dem Tor. So kam es, dass es aufgrund eines 5m Strafwurfes vor Beginn des letzten Viertels 6:6 stand. Doch nun drehten die Kreisstädter auf und gingen mit 8:6 in Führung. Für die vorzeitige Entscheidung sorgte dann schließlich der zweite 5m-Strafwurf der Gastgeber, den Torhüter Peil parieren konnte um ihn anschließend an Außenspieler Hütt weiterzuleiten, der den Ball souverän im Netz der Gäste versenkte. "Das war für uns die entscheidende Situation. Wenn Nürnberg den 5m trifft, ist das wie ein Motivationsschub. Da wäre es viel schwerer geworden." So Spielertrainer Stephan Schmidt nach dem Spiel. Das verdiente Endergebnis von 12:8 brachte gute Laune und viel Motivation für den folgenden Sonntag.
Nach einem entspannten Abend am Rothsee im Frankenland ging es früh am Sonntagmorgen weiter nach München, dem aktuellen Tabellenführer der Liga.
Die Favoritenrolle schien also eindeutig. Doch der VfB wollte die Punkte keinesfalls einfach hergeben, zumal nach dem Sieg in Nürnberg nur noch ein Punkt auf den Tabellennachbarn Darmstadt fehlte.
Doch der Start für die Gäste war denkbar ungünstig. Schon der erste Angriff der Münchener landete im eigenen Tor und so stand es nach 18 Sekunden 1:0 für die Gastgeber.
Aber der VfB zog nach und hielt mit. Zur Halbzeit führten die Hessen mit 4:3. Die zweite Hälfte hingegen verlief weniger gut. Nun machte sich das Spiel des Vortages gegen einen so starken Gegner doch bemerkbar. Am Ende mussten sich die Kreisstädter mit 10:7 geschlagen geben.
Kapitän und Centerspieler Johannes Schäfer nach dem Spiel: "Wir haben wirklich gut gespielt und gezeigt, dass wir in diese Liga gehören und das nicht nur auf Platz 11. Leider hat es aber wieder nicht für einen Punkt gereicht." Auch Gegner und Unparteiische zollten nach dem Spiel ihren Respekt vor der ordentlichen Leistung der Gäste.
Ein besonderes Wochenende war es auch für den neuen Betreuer der Wasserballer, Ilja Shklonikov, der das erste Mal in dieser Funktion mitreiste und das Team taktisch und mental unterstützte.
Abgeschlossen wurde das Wochenende mit einem Mittagessen mit dem ehemaligen Friedberger Henry Dietz, der seit dieser Saison für die Bayern aktiv ist.
Die Männer des VfB haben nun Motivation und Kampfgeist gesammelt um in den verbliebenen Spielen noch ein paar Punkte einzufahren.
Am nächsten Wochenende in Leimen und in Ludwigsburg sollen weitere Punkte auf das Konto des VfB wandern.
Artikel vom Dienstag, 23. Mai 2017 - Author: Nils Peil










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